Heilpraktiker-Zusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung

  • Schnellerer Abschluss dank vereinfachter Gesundheitsprüfung
  • Option für Vorerkrankte, wenn klassische Tarife nicht passen
  • Vergleich der besten Tarife mit wenigen Gesundheitsfragen

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Heilpraktiker-Zusatzversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen

Eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen klingt attraktiv. In der Praxis gibt es jedoch kaum leistungsstarke Tarife komplett ohne Risikoprüfung. Der Grund ist einfach: Müsste eine Versicherung jeden Patienten unabhängig vom Risiko aufnehmen, würden die Auszahlungen für Behandlungen so stark ansteigen, dass die Beiträge für alle Versicherten kontinuierlich und massiv erhöht werden müssten.

Die Lösung sind Tarife mit vereinfachten Gesundheitsfragen. Diese stellen oft nur wenige, klar definierte Fragen zu schweren Vorerkrankungen oder geplanten Behandlungen. Das bedeutet:

  • Wenige, klar formulierte Fragen

  • Kurze Abfragezeiträume (z.B. 2 bis 3 Jahre)

  • Teilweise keine Detailangaben zu Größe und Gewicht

  • Bei bestimmten Vorerkrankungen trotzdem Annahmemöglichkeiten

Für viele Interessenten mit Vorerkrankungen ist das die realistisch beste Lösung.

Hier sind die derzeit besten Heilpraktikertarife mit vereinfachten Gesundheitsfragen:

  • Signal Iduna Ambulant plus

  • AXA MED Komfort

  • AXA MED

  • UKV NaturPrivat

  • Universa UniMed Premium

  • Universa UniMed Exklusiv

  • Nürnberger AMed

Die konkrete Annahmepolitik hängt vom Gesundheitsstatus und den abgefragten Zeiträumen ab. Entscheidend ist, welche Diagnosen in den letzten Jahren dokumentiert wurden.

Heilpraktiker-Versicherung mit Annahmezwang

Es gibt Marktnischen, in denen Versicherer Sie aufnehmen müssen. Diese Lösungen sind meist an eine bestimmte Berufsgruppe oder die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) gebunden.

1. DKV: Kooperationen für Freiberufler & GKV-Mitglieder

Die DKV bietet spezielle Gruppenverträge für Freiberufler (z. B. Ärzte, Anwälte, Steuerberater) sowie für Mitglieder bestimmter Partner-Krankenkassen an.

  • Der Vorteil: Es besteht ein Kontrahierungszwang.

  • Wichtig: Gesundheitsfragen werden zwar gestellt, die DKV darf den Antrag aber nicht ablehnen. Je nach Diagnose sind jedoch Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse für Vorerkrankungen möglich.

2. Barmenia & BKK: Komplett ohne Gesundheitsfragen

Eine Ausnahme am Markt ist die Kombination aus der BKK VBU (oder anderen Partner-BKKs) und dem Tarif Barmenia Exklusiv+.

  • Der Vorteil: Werden Sie Mitglied der entsprechenden BKK, ist der Abschluss des Heilpraktiker-Tarifs oft komplett ohne Gesundheitsfragen möglich.

3. SDK: Annahmegarantie trotz Diagnosenkatalog

Die Tarife der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK AP50, AP70, AP90 und AP1) verfolgen einen besonderen Ansatz:

  • Der Vorteil: Im Antrag wird zwar ein umfangreicher Diagnosenkatalog abgefragt, die SDK spricht jedoch eine Annahmegarantie aus.

  • Die Folge: Kein Antrag wird abgelehnt. Selbst bei schweren oder chronischen Erkrankungen wie Krebs ist eine Versicherung möglich, sofern man die entsprechenden Risikozuschläge akzeptiert.

Für Antragsteller mit belasteter Krankenakte ist dies häufig eine der stabilsten Lösungen im Bereich der Heilpraktiker-Zusatzversicherung mit Annahmegarantie.

Ist es möglich, eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung abzuschließen, wenn man eine Vorerkrankung hat?

Die Annahmerichtlinien unterscheiden sich je nach Tarif deutlich. Entscheidend sind Diagnose, Behandlungsintensität und der abgefragte Zeitraum. Während manche Versicherer Diagnosen ausschließen, kalkulieren andere mit Risikozuschlägen.

Rückenbeschwerden (letzte 3 Jahre)
Bei mehrfachen Behandlungen sind AXA und SDK häufig mit einem Risikozuschlag (ca. 40 %) abschließbar. Die Wirbelsäule bleibt dabei in der Regel mitversichert.
Nürnberger AMed ist möglich, sofern die Anzahl der Behandlungen begrenzt war.
Bei reinen Muskelverspannungen kann Continentale EASY Ambulant infrage kommen. Wird jedoch ein HWS- oder LWS-Syndrom dokumentiert, erfolgt häufig ein Wirbelsäulenausschluss.

Schilddrüsenerkrankungen
Bei stabil eingestellter Unter- oder Überfunktion zeigen sich UKV NaturPrivat und uniVersa UniMed besonders offen; hier ist die Diagnose unter bestimmten Voraussetzungen ohne Zuschlag mitversichert.
AXA und Signal Iduna ermöglichen häufig einen Abschluss, jedoch oft mit Ausschluss der bestehenden Diagnose.

Bluthochdruck
Bei gut eingestellten Werten ist eine Mitversicherung ohne Zuschlag insbesondere bei uniVersa UniMed und UKV NaturPrivat möglich.
SDK und Barmenia kalkulieren häufig mit Risikozuschlägen im Bereich von etwa 20–50 %, abhängig vom Gesamtbild.

Schwere oder chronische Erkrankungen
Bei Erkrankungen wie Asthma, Rheuma, MS oder auch onkologischen Vorerkrankungen ist eine differenzierte Prüfung notwendig.
SDK Ambulant gilt als besonders annahmestabil, kalkuliert jedoch in der Regel diagnoseabhängige Zuschläge.
Gruppenlösungen wie BKK Barmenia Exklusiv+ ermöglichen unter bestimmten Voraussetzungen einen Abschluss ohne klassische Gesundheitsprüfung.

Wichtiger Hinweis
Maßgeblich ist die exakte Dokumentation in der Patientenakte. Bereits die Wortwahl einer Diagnose kann über Zuschlag, Ausschluss oder reguläre Annahme entscheiden. Ein Vorab-Check spart Zeit und verhindert Fehlanträge.

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Persönliche Beratung

Die Heilpraktiker Tarife sind so unterschiedlich, wie Ihre individuellen Bedürfnisse sowie Ihre aktuellen Lebensumstände.

Sie sind sich noch unsicher, welcher Tarif mit vereinfachten Gesundheitsfragen der beste sein könnte? Kein Problem, wir beraten Sie gerne - kostenfrei und unverbindlich. 

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